Güteantrag

Der Güteantrag ist bei der Gütestelle in schriftlicher Form (mit Unterschrift) einzureichen. Es wird darum gebeten, für die Bekanntgabe des Güteantrags je Antragsgegner zwei Abschriften beizufügen.

Das Gütestellenverfahren unterliegt der Schlichtungs- und Kostenordnung der Gütestelle. Bereits im Güteantrag sollte sich der Antragsteller ausdrücklich mit der Anwendung der Schlichtungs- und Kostenordnung einverstanden erklären.

Die inhaltlichen Anforderungen an den Güteantrag sind deutlich geringer als beispielsweise bei einer Klageschrift. Der Güteantrag muss den Namen und die ladungsfähige Anschrift der Parteien sowie hinreichend konkrete Angaben über den Gegenstand des Streites und das Begehren des Antragstellers enthalten. Im Regelfall wird der Antragsteller den Antragsgegner zuvor schon schriftlich zur Zahlung aufgefordert haben. Die in einer Zahlungsaufforderung üblicherweise enthaltenen Informationen genügen den in einem Güteantrag zu machenden Angaben, sodass der seitens des Antragstellers für die Stellung eines Güteantrags zu betreibende Aufwand denkbar gering ausfällt.

(weiterführend zu den an einen verjährungshemmenden Güteantrag zu stellenden inhaltlichen Anforderungen: BGH, Urteile vom 18.06.2015 – III ZR 189/14; III ZR 191/14; III ZR 198/14 und III ZR 227/14)

Nutzen Sie das Formular für den Antrag, das wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung stellen.
Die Einreichung des Güteantrags per Telefax an die Rufnummer 0521 – 999 89 44 88 reicht aus,
um das Güteverfahren wirksam einzuleiten und die Verjährung zu hemmen.

Bei Übermittlung des Güteantrags per Telefax soll die für die Bekanntgabe des Antrags erforderliche Zahl von Abschriften unverzüglich auf dem Postwege nachgereicht werden.

Download

Formular Güteantrag mit Schlichtungs- und Kostenordnung (PDF)
Formular Güteantrag für Rechtsanwälte (Word)
(Sollte das Güteantragsformular für Rechtsanwälte nach dem Download schreibgeschützt sein, bitte unter „Ansicht“ „Dokument bearbeiten“ wählen.)